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GML und GeoJSON: Schemata und Koordinaten
GML beschreibt Objekte in XML mit Anwendungsschemata. GeoJSON stellt Geometrien und Attribute in JSON dar; hier gelten die Koordinatenregeln aus RFC 7946.
Welches Format sollten Sie wählen?
Erwägen Sie GML für gemeinsame fachliche Definitionen und GeoJSON für allgemeine Geometrien und Attribute in Webkarten.
Geeignet für GML
Geografische Objekte und Attribute austauschen
- Fachliche Objekte mit einem gemeinsamen Schema definieren
Geeignet für GeoJSON
Geografische Objekte und Eigenschaften austauschen
- Punkte, Linien und Polygone in Webkarten
Grundlegende Informationen
| Merkmal | GML | GeoJSON |
|---|---|---|
| Dateiendung | .gml, .xml | .geojson, .json |
| MIME-Typ | application/gml+xml | application/geo+json |
| Häufige Verwendung | Geografische Objekte und Attribute austauschen | Geografische Objekte und Eigenschaften austauschen |
| Öffnen | Öffnen Sie die Datei in einem kompatiblen GIS nach Prüfung von GML-Version und Anwendungsschema; validieren Sie auch die XML-Struktur. | Öffnen Sie die Datei in einem GeoJSON-fähigen Kartenwerkzeug oder Texteditor und prüfen Sie Positionen und Formen auf der Karte. |
| Exportieren oder konvertieren | Prüfen Sie bei der GeoJSON-Konvertierung Koordinatenreferenzsystem, Achsenreihenfolge, Attributtypen und verschachtelte Strukturen. | Prüfen Sie beim Konvertieren Koordinatenreihenfolge, Referenzsystem, Geometrien und Eigenschaften im Zielwerkzeug. |
Nach Einsatzzweck wählen
Fachliche Objekte mit einem gemeinsamen Schema definieren
Geografische Objekte und Attribute austauschen
GMLPunkte, Linien und Polygone in Webkarten
Geografische Objekte und Eigenschaften austauschen
GeoJSONWichtiger Punkt 1
GML unterstützt Anwendungsschemata. GeoJSON nutzt gemeinsame Strukturen wie Feature und Geometry.
Unterschiede im DetailWichtiger Punkt 2
GML folgt dem deklarierten oder geerbten Referenzsystem. RFC-7946-GeoJSON nutzt WGS 84 mit Länge vor Breite.
Unterschiede im DetailUnterschiede im Detail
Prüfen Sie GML-Version, Profil und GeoJSON-Unterstützung beim Empfänger; testen Sie Hin- und Rückkonvertierungen mit typischen Objekten.
- Transformieren Sie beim Wechsel zu GeoJSON das Referenzsystem und die Achsenreihenfolge, statt Koordinatenarrays nur zu kopieren.
- Definieren Sie Abbildungen für verschachtelte Objekte, Attributtypen, Kennungen und Referenzen. Eine angezeigte Karte beweist keine erhaltene Schemasemantik.
Häufige Fragen
Bleibt bei GML zu GeoJSON jede Information erhalten?
Nein. Prüfen Sie komplexe Objekte, Referenzen und Transformationsgenauigkeit; bewahren Sie bei Bedarf Original und Schema auf.